{"id":12088,"date":"2012-12-15T15:23:19","date_gmt":"2012-12-15T14:23:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.maine-anjou.de\/?p=12088"},"modified":"2017-03-21T11:49:19","modified_gmt":"2017-03-21T10:49:19","slug":"lelevage-de-maine-anjou-en-allemagne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.maine-anjou.de\/fr\/2012\/12\/15\/lelevage-de-maine-anjou-en-allemagne","title":{"rendered":"L\u2019\u00e9levage de Maine-Anjou en allemagne"},"content":{"rendered":"\n<style type=\"text\/css\" data-created_by=\"avia_inline_auto\" id=\"style-css-av-av_heading-5fb4519da1bbe8ce46046e10101678a2\">\n#top .av-special-heading.av-av_heading-5fb4519da1bbe8ce46046e10101678a2{\npadding-bottom:10px;\n}\nbody .av-special-heading.av-av_heading-5fb4519da1bbe8ce46046e10101678a2 .av-special-heading-tag .heading-char{\nfont-size:25px;\n}\n.av-special-heading.av-av_heading-5fb4519da1bbe8ce46046e10101678a2 .av-subheading{\nfont-size:15px;\n}\n<\/style>\n<div  class='av-special-heading av-av_heading-5fb4519da1bbe8ce46046e10101678a2 av-special-heading-h2  avia-builder-el-0  el_before_av_textblock  avia-builder-el-first '><h2 class='av-special-heading-tag'  itemprop=\"headline\"  >L\u2019\u00e9levage de Maine-Anjou en allemagne<\/h2><div class=\"special-heading-border\"><div class=\"special-heading-inner-border\"><\/div><\/div><\/div>\n<section  class='av_textblock_section av-av_textblock-396ddf1f42196ca838231e61a4602801 '   itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/BlogPosting\" itemprop=\"blogPost\" ><div class='avia_textblock'  itemprop=\"text\" ><p>J\u00f6rg Bremond du journal <a title=\"Zur Website des Fleischrinder Journal\" href=\"http:\/\/www.frj.de\/magazin\/heftausgabe_archiv_1011194.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fleischrinder Journal<\/a> raconte l\u2019histoire des fondateurs de l\u2019association, pionniers passionn\u00e9s par cette race.<\/p>\n<p>Source: Fleischrinder Journal 04\/2012<\/p>\n<p>Die Rasse Maine-Anjou aus Frankreich ist bisher vielleicht nur wenigen Rinderz\u00fcchtern bekannt. Einige wenige haben sich in Deutschland an die Zucht dieser imposanten Rasse aus unserem Nachbarland gemacht.<\/p>\n<p>Die Vielfalt in der deutschen Mutterkuhhaltung ist immer wieder \u00fcberraschend. Bedingt durch \u00e4u\u00dferst unterschiedliche Standorte, \u00f6konomische betriebliche Ausrichtungen und die Vorlieben unserer Z\u00fcchter zeigt sich ein bunter Reigen an Fleischrinderrassen.<\/p>\n<p>An einem klassischen Mittelgebirgsstandort, der Paderborner Hochfl\u00e4che im westf\u00e4lischen Bad W\u00fcnnenberg, an der Grenze zwischen Sauerland und Ostwestfalen-Lippe hat Reimund Lesen (44) seinen Betrieb. Wie viele hat auch er seinen Hof von den Eltern ererbt. Die Familientradition verpflichtet und motiviert ihn zum Erhalt der Landwirtschaft.<\/p>\n<p>Er bewirtschaftet mit seiner Frau Heike einen 12-ha-Betrieb, und auch die Kinder Adrian (14) und Marie-Theres (11) sind mit Eifer bei der Sache. Neben 6 ha Gr\u00fcnland werden die restlichen Fl\u00e4chen als Acker genutzt.<\/p>\n<p>Hauptberuflich ist Reimund Lesen im Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen besch\u00e4ftigt. Hier arbeitet er im Bereich \u00ab\u00a0Waldp\u00e4dagogik\u00a0\u00bb und vermittelt Wissen rund um Wald und Natur an Kinder im Schulalter. Mit sozusagen zwei gr\u00fcnen Berufen ist er fest in der Natur und auch seiner Heimat verwurzelt.<\/p>\n<p>Auch die Landwirtschaft kennt Reimund Lesen seit seiner Kindheit. Rotbunte K\u00fche zum Melken hat es fr\u00fcher auf dem Betrieb gegeben, so richtig schwere, kalibrige K\u00fche, so wie sie bis in die 1970er Jahre noch waren. \u00ab\u00a0Das mit dem Melken\u00a0\u00bb ist heute ja in den gegebenen Strukturen eher un\u00fcblich und \u00f6konomisch und arbeitswirtschaftlich einfach nicht zu leisten, aber Rinder geh\u00f6ren nun einmal zu einem landwirtschaftlichen Betrieb und stehen in der Familientradition der Lesens.<\/p>\n<p>Mit der Rasse Maine-Anjou hat sich die Familie f\u00fcr eine hier vielleicht noch eher unbekannte Rasse entschieden. Auf den ersten fl\u00fcchtigen Blick erinnern sie mit ihrer Zeichnung an die alten Rotbunten. Zudem wurden in den fr\u00fchen 1970er Jahren schon einmal Bullen der Rasse Maine-Anjou \u00fcber die nahe gelegene Besamungsstation angeboten, wie Reimund Lesen anhand alter Besamungskataloge dokumentiert. Auch auf den Schauen der DLG in den 1980er Jahren wurde die Rasse schon pr\u00e4sentiert, und sie erweckte sein Augenmerk.<\/p>\n<p>Jedenfalls ist es auch eine ganz aktuelle Fleischrinderrasse, die ihre Herkunft im Namen tr\u00e4gt. Das Anjou ist eine der sogenannten \u00ab\u00a0historischen Provinzen\u00a0\u00bb in Frankreich und liegt am Unterlauf der Loire. In dieser vom Klima nicht gerade benachteiligten Region steht die z\u00fcchterische Basis f\u00fcr die Rasse.<\/p>\n<p>Mit einer in der Literatur angegebenen Gr\u00f6\u00dfe bis 144 cm und einem Gewicht bis 900 kg f\u00fcr K\u00fche und 154 cm und 1 400 kg f\u00fcr Bullen pr\u00e4sentiert sich dem Betrachter ein imposantes Rind. Reimund Lesen berichtet aber von noch wesentlich gr\u00f6\u00dferen Tieren und hat sie selbst auch in seiner Herde. Schon diese massigen und wuchtigen Proportionen \u00fcberzeugen den Betrachter auf Anhieb. Lebenstagszunahmen von weit \u00fcber 1 600 g sind ebenfalls keine Seltenheit.<\/p>\n<p>Aber noch eine Vielzahl weiterer Vorz\u00fcge wei\u00df der Z\u00fcchter aufzuz\u00e4hlen. Beeindruckend sind die hohen Geburtsgewichte von zum Teil 50 kg und mehr bei einer dennoch ausgesprochenen Leichtkalbigkeit. Ein deutlich erkennbar breites Becken zeichnet hierf\u00fcr verantwortlich. Ebenso \u00fcberzeugend und ein ganz wesentliches Element im Handling der Tiere ist ihr gutm\u00fctiger Charakter, was auch in der kleinen Herde erlebbar war.<\/p>\n<p>Die ersten Tiere kamen schon im Jahr 2003 direkt aus Frankreich. Antoine Hild, ein renommierter Z\u00fcchter aus Calembourg, unweit von Saarbr\u00fccken, also gleich hinter der Grenze, sorgte f\u00fcr den Grundstock und auch bis heute f\u00fcr Informationen und Wissenswertes rund um die Rasse. So ist Reimund Lesen z\u00fcchterisch immer im Bilde.<\/p>\n<p>Der problemlose Bezug von Sperma letztlich \u00fcber die RUW ist dann lediglich ein weiterer Schritt bei der Umsetzung der z\u00fcchterischen Entscheidungen. Reimund Lesen ist \u00fcberzeugt von der Rasse und zudem ein engagierter Z\u00fcchter. Regelm\u00e4\u00dfig standen Bullen aus seiner Zucht bereits in der Eigenleistungspr\u00fcfung und wurden auch auf der \u00ab\u00a0D\u00fcsser\u00a0\u00bb Auktion vermarktet. Ebenso ist die Z\u00fcchterfamilie seit langem Beschicker der Fleischrindernacht in Hamm. Hier sind auch Sohn Adrian und Tochter Marie-Theres als Jungz\u00fcchter schon oft in Erscheinung getreten. \u00dcber die Schauaktivit\u00e4ten hinaus werden auf der \u00f6konomisch zu betrachtenden Seite immer wieder Bullen in Gebrauchsherden verkauft. Die K\u00e4ufer sch\u00e4tzen hier ganz besonders die Gro\u00dfrahmigkeit.<\/p>\n<p>Mit dem Einsatz der Maine-Anjou-Bullen lassen sich so in den Herden ganz gezielt Kreuzungsk\u00fche erzeugen, die dann wiederum in den jeweiligen Herden stehen. Schlie\u00dflich verbleiben dem Betrieb noch einige Schlachttiere, die direkt an Endverbraucher abgegeben werden. Die positiven R\u00fcckmeldungen zeugen auch hier von der Qualit\u00e4t des Produktes Fleisch.<\/p>\n<p>Mittlerweile gibt es schon drei Herdbuchz\u00fcchter in Westfalen und einen ganz im Norden der Republik in Schleswig-Holstein. Mit insgesamt 80 K\u00fchen hat sich damit schon eine kleine Z\u00fcchterschaft in Deutschland etabliert, die jedoch expandieren und weitere Interessenten um sich scharen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Ganz aktuell hat sich am 13. Oktober 2012 der \u00ab\u00a0Maine-Anjou-Verband Deutschland\u00a0\u00bb gegr\u00fcndet, der baldm\u00f6glichst auch per Internet auf sich und die Rasse aufmerksam machen wird. Reimund Lesen steht als Ansprechpartner zur Verf\u00fcgung: Telefon: +49 (0) 2953 &#8211; 9 96 67, E-Mail: <a href=\"m&#97;il&#116;o&#58;r&#45;h&#46;&#108;e&#115;&#101;n&#64;t-on&#108;ine&#46;&#100;e\">&#114;&#45;&#104;.&#108;&#101;&#115;&#101;&#110;&#64;&#116;-&#111;nlin&#101;&#46;d&#101;<\/a><\/p>\n<div  class='avia-button-wrap av-av_button-7793ec2d31221d224d09993ab02d3d71-wrap avia-button-left  avia-builder-el-2  avia-builder-el-no-sibling '><a href='https:\/\/www.maine-anjou.de\/pdf\/fleischrinder-journal-04-2012.pdf' class='avia-button av-av_button-7793ec2d31221d224d09993ab02d3d71 av-link-btn avia-icon_select-yes-left-icon avia-size-medium avia-position-left avia-color-theme-color' target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span class='avia_button_icon avia_button_icon_left' aria-hidden='true' data-av_icon='\ue82d' data-av_iconfont='entypo-fontello'><\/span><span class='avia_iconbox_title' >PDF Download Bericht Fleischrinderjournal 04-2012<\/span><\/a><\/div>\n<\/div><\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":11836,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[],"class_list":["post-12088","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-presse-fr"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.maine-anjou.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12088","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.maine-anjou.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.maine-anjou.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.maine-anjou.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.maine-anjou.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12088"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.maine-anjou.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12088\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12305,"href":"https:\/\/www.maine-anjou.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12088\/revisions\/12305"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.maine-anjou.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/11836"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.maine-anjou.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12088"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.maine-anjou.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12088"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.maine-anjou.de\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12088"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}